05 März 2010
The desk is open: Anmeldung zum 2. European Measurement Summit in Barcelona
Barcelona lockt mit schönem Hotel und den Ramblas, exquisitem Essen und vielen interessanten Gesprächen mit Evaluationsfachleuten aus aller Welt!
Ich werde dort sein, ganz sicher.
04 März 2010
Neu: Fertige Medienresonanzanalyse als Dateien zu bestellen!
20 Januar 2010
Ausschnittdienste in Deutschland - Artikel auf XING-Gruppe PR
Daher ist die Auswahl eines Ausschnittdienstes der erste Schritt auf dem Weg zur Erfolgsoptimierung! Hier eine Auswahl deutscher Ausschnittdienste:
Name Website
altares www.altares.de und http://symphony.altares.de
Ausschnitt Medienbeobachtung www.ausschnitt.de
Cision http://de.cision.com
Com Vision www.comvision.tv
ethority www.ethority.de
Landau Media www.landaumedia.de
mediaclipping www.mediaclipping.de
Mediatpress www.medienbeobachtung.info
Meltwater news www.meltwaternews.com
Meta Communication International www.metacommunication.com/
net-clipping www.net-clipping.de
PMG Presse-Monitor GmbH www.pressemonitor.de
press1 - High Text Verlag oHG www.press1.de
Pressebox www.pressebox.de
pressrelations GmbH www.newsradar.de
TNS media intelligence PressWatch www.presswatch.de
Unicepta www.unicepta.com/
X-RAY www.x-ray-pmd.de
Alphabetische Reihenfolge. Kein Anspruch auf Vollständigkeit. Stand 2009.
Für Ergänzungen und Änderungen bitte eine Mail an besson@pr-evaluation.de !
Dr. Nanette Besson Premium-Mitglied Gruppenmoderator
evaluamus GmbH. Dr. Besson Evaluationsberatung.
Veröffentlicht in der XING Gruppe PR-Evaluation und Kommunikations-Controlling.
15 Januar 2010
PR-Trendmonitor: 3/4 der Unternehmen evaluieren
Jedoch bleibt ein Viertel aller Unternehmen übrig, die zwar evaluieren, jedoch mit der Überzeugungskraft der Ergebnisse nicht zufrieden sind. Da fragt man sich, warum? Ist die Qualität der Dienstleister zu bemängeln? Fehlen Instrumente oder das Wissen darüber? Oder doch wieder einfach nur das Geld? Für großangelegte Marktforschung scheint kein Geld zur Verfügung zu stehen - geben doch knapp 70% der befragten Unternehmen an, daß - selbst wenn es die Garantie für einen Nachweis der Kausalität von Bekanntheit und Neugeschäft GÄBE - kein oder nur ein verschwindend geringes Budget für Marktforschung durchzusetzen sei. Hm.
Dabei bieten die neuen sozialen Medien - das vielzitierte Web 2.0 - doch erstaunliche Möglichkeiten, die Meinungen von bestimmten Zielgruppen zu erfahren: Social Media Monitoring ist das Schlagwort, nach dem zu googeln ist. Onlinesuchmaschinen bieten reichhaltige Möglichkeiten, Meinungsäußerungen von Öffentlichkeiten zu erfassen:
• Google News http://news.google.de
• Google Blogs http://blogsearch.google.de
• Twitter Search http://search.twitter.com, auch „Advanced Search” möglich, z.B. Einschränkung auf „Deutsch“
• Technorati: http://technorati.com
• Ice Rocket: http://www.icerocket.com
• Twazzup: http://www.twazzup.com
• Newbase Suchmaschine: http://www.infonitor.de
• Social Mention: http://www.socialmention.com (Mit Rating und Keywords, Sprache und anderen Features)
Bisher geschieht das Webmonitoring, das auch klassische Onlinemedien einschließt, überwiegend projektbezogen - so die Ergebnisse des PR-Trendmonitors. Dabei bietet gerade die Einrichtung eines automatischen Feeds eine kontinuierliche Überwachung eines "Issues", sei es des Firmennamens, eines Produktnamens oder des CEOs. Und das völlig kostenlos!
Möglichkeiten gibt es also genug, und sogar für wenig Geld bzw. etwas Zeit! Jetzt muss nur noch der Nutzen von kontinuierlicher Evaluation klar werden! Dann werden vielleicht auch die Ethikdiskussion in der PR-Branche überflüssig - weil professionell gearbeitet wird.
Der PR-Trendmonitor 10/2009 ist online!
23 Dezember 2009
Evaluation einer politischen Kampagne
Als Evaluatorin ist es für mich natürlich ein wichtiger Aspekt, diese Kampagne ganzheitlich zu bewerten. Ziel einer politischen Kampagne ist die Herbeiführung einer politischen Entscheidung: die Abstimmung im Gemeinderat gegen die Ansiedlung der Privatschule. Das haben wir erreicht: Nach drei Monaten der Auseinandersetzung mit dem Thema stimmten 13 von 22 Gemeinderäten gegen die Ansiedlung. Damit war das Hauptziel erreicht. Nun würde es den gesamten Prozess aber unangemessen vereinfachen, betrachtete man nur das Gesamtergebnis. Systematisch evaluiert sind folgende Aspekte von Belang: Planung, Prozesse, Maßnahmen, Medienresonanz, Zielgruppenresonanz und zu guter Letzt die Entscheidung, Beziehungen und Reputation. Gemäß meinem Ansatz strategischer und kontinuierlicher PR-Evaluation stelle ich daher im Folgenden alle relevanten Aspekte dar und leite in einer Stärken-Schwächen-Analyse die Verbesserungspotenziale und Erfolge der Kampagne her.
I. Die Planung
Die Planung lief in enger Abstimmung in einem Team von Elternvertretern und Schulleitung. Die Vorgehensweise wurde abgesprochen und auch kurzfristig den Gegebenheiten angepasst. Das Fernziel wurde nicht aus den Augen verloren - selbst wenn es für den externen Beobachter an manchem Punkt so erschien. Taktisches Zurückziehen gehörte ebenso zur Strategie wie offene Konfrontation mit Fragen.
II. Prozesse
Die internen Prozesse liefen reibungsfrei. In der externen Kommunikation mit Gemeinderäten gab es Überraschungen, die teilweise zu unüberlegten emotionalen Diskussionen führten. Es gab auch Handlungen oder Informationspolitik unsererseits, die Menschen persönlich verletzten - ohne dass das unsere Absicht gewesen war. Für diese Verletzungen haben wir uns öffentlich entschuldigt und die entsprechende Argumentationskette fallen gelassen. Es gab angeblich unschöne persönliche verbale "Angriffe" im Ort gegen Mitglieder dieser Schule bzw. des Trägervereins. Davon haben wir uns distanziert. Es ist eine immanente Gefahr, wenn man mit öffentlicher Meinung umgeht, dass manche Individuen "übers Ziel hinausschießen". Das haben wir auch erfahren, auch wenn es natürlich nicht unsere Absicht war, persönlich zu werden.
Gegen Ende der Kampagne zeichnete sich eine Tendenz ab, die weiteres aktives Vorgehen unnötig erschienen ließ und wir zogen uns weitgehend zurück. Auch gegen weitere emotionale Angriffe von Gemeinderäten waren wir gewappnet und konnten verständnisvoll und erklärend abwehren. In der letzten Woche zogen noch einmal Gerüchte durch den Ort. Diese haben wir nicht öffentlich kommentiert, sondern warteten die entscheidende Gemeinderatsitzung ab.
III. Maßnahmen
Das Thema war über inoffizielle Schulbesichtigungstermine bereits dem vorherigen Elternvertreter und der Schulleitung bekannt. Die Elternvertreter unserer Schule waren daraufhin in der Bürgermeistersprechstunde gewesen und hatte dort nach Informationen gefragt – wurde allerdings auf die kommenden Gemeinderatsitzungen verwiesen. Mittlerweile berichteten auch die Medien von der Anfrage des privaten Trägervereins. Die Ansiedlung war dann Bestandteil einer öffentlichen Sitzung – das Thema wurde dort allerdings nur nichtöffentlich behandelt. Einen Monat später wurde es dann in einer öffentlichen Gemeinderatsitzung beraten, in der auch u.a. die anwesenden Elternvertreter Fragen stellen durften. Nach dieser Sitzung fand die neue Elternbeiratswahl statt, in der ein neues Elternvertreterteam gewählt wurde. Eine der ersten Amtshandlungen war die Schaffung eines Internet-Elternforums, in dem alle Aktivitäten und aktuelle Informationen der Elternvertretung kontinuierlich veröffentlicht wurden und werden.
Wir starteten unsere Kampagne mit einem dreiseitigen Brief an den Gemeinderat, in dem wir aus unserer Sicht und Vor- und Nachteile eine Ansiedlung dieser Schule auf unserem Gelände darstellten und unsere offenen Fragen formulierten. Zudem informierten wir die Eltern über die Fakten und die Vor- und Nachteile in einem Elternbrief. Mit der Presse führten wir ein Gespräch, in dem wir die Gestaltungspläne und das Potenzial unserer Schule darstellten.
Zwei Wochen später wurden wir zu einem gemeinsamen Gespräch mit Vertretern des privaten Trägervereins, mit der Verwaltung, dem Bürgermeister und den Fraktionsvorsitzenden eingeladen. Nach diesem Gespräch führten wir noch einige Gespräche mit einzelnen Fraktionen bzw. Gemeinderäten. Bei der öffentlichen Diskussionsveranstaltung einer Gemeinderatsfraktion kam es zu einer hitzigen Diskussion zwischen Elternvertretung und Gemeinderäten, die vehement für die Ansiedlung eintraten. Die Presse berichtete von dieser Kontroverse. Die Diskrepanzen wurden in anschließenden Gesprächen teilweise entkräftet, jedoch änderte sich die unterschiedliche Gesamtsichtweise nicht. Nach dieser Präsentation von potenziellen Vorteilen einer Ansiedlung verfassten wir ein weiteres, dreiseitiges Schreiben an den Gemeinderat, in dem wir auf diese Argumente eingingen und weitere Fakten darstellen.
Wir suchten den Kontakt zur Privatschule und gingen dort einen Tag hospitieren, um uns ein Bild von der Schule zu machen. Im Internetforum berichteten wir von unseren Eindrücken in neutraler Weise.
Eine Woche später fand eine nichtöffentliche Gemeinderatsitzung zu dem Thema statt. Die generelle Lage schien sich zu „entspannen“, da es anscheinend keine Mehrheit für eine Ansiedlung gab. So nahmen wir von weiteren Aktionen Abstand. Mittlerweile hatten allerdings Anwohner selbstständig begonnen, Unterschriftenlisten gegen die Ansiedlung zu sammeln. Wir suchten den Kontakt zu ihnen und gaben ihnen das Signal, dass sie ihre Aktion nicht fortführen bräuchten. Im Internetforum berichteten wir nicht mehr über das Thema.
Eine Woche vor der entscheidenden Gemeinderatsitzung fand noch eine öffentliche Diskussionsveranstaltung statt, diesmal von einer anderen Fraktion. Zu dieser kamen viele interessierte Bürgerinnen und Bürger und Eltern, die selbst ihre Bedenken vortrugen. Die Elternvertreter konnten sich weitgehend zurückhalten. Die Gesprächsstimmung war weitgehend konstruktiv. Auf Provokationen und Anschuldigungen von Gemeinderäten reagierten wir deeskalierend. Es zeichnete sich eine Gesamttendenz gegen eine Ansiedlung ab. Die Presse berichtete in der Folgewoche über diese Sitzung.
Als dann eine halbe Woche vor der Sitzung die Tagesordnung publik wurde, kam noch einmal Verwunderung auf, da es keinen formulierten Beschlussvorschlag für diesen Punkt gab. Gerüchte schwirrten durch den Ort, warum dies so sei. Die Medien suchten kurzfristig Klärung und zitierten die Verantwortlichen. Letztlich blieb es spannend bis zuletzt, ob und wie die Abstimmung ablaufen würde.
Intern riefen wir die Eltern unserer Schule auf, möglichst zahlreich zur entscheidenden Gemeinderatsitzung erscheinen, um ein Signal zu geben, dass wir nicht alleine dagegen gesprochen hatten, sondern durchaus die Unterstützung unserer Basis hatten. Es kamen zahlreiche Eltern – der Bürgermeiser sprach von einer nie dagewesenen Menge von Zuschauern. Wir Elternvertreter brachten in der Fragestunde der Sitzung das nächste Thema auf die „Agenda“: die Sicherung des Schulwegs im Ort. Damit zeigten wir ebenfalls, dass wir uns unabhängig von dieser Privatschule und der Abstimmung weiterhin für das Wohl der Kinder im Ort einsetzen werden. Die Verwaltung und der Bürgermeister sagten uns spontan ein Treffen zu, um dies Thema gemeinsam zu erörtern.
Wir verließen die Sitzung unauffällig gleich nach der Entscheidung. Das Abstimmungsergebnis wurde im Elternforum sachlich und ohne Kommentar gepostet.
Soviel zur „Investitionsseite“
IV. Die Medienresonanz
Die Medien berichteten regelmäßig über das Thema. Der Ort wird von zwei Medien „dominiert“. Das eine Medium berichtete von vorneherein sehr positiv über eine mögliche Ansiedlung. Die andere Zeitung beleuchtete die Sache eher kritisch. Diese Medienberichte spiegelten unsere Position sehr gut wieder. Die Berichte der positiv eingestellten Zeitung verwechselten manchmal Zitate, es kam jedoch nicht zu völligen Fehldarstellungen. Im Laufe des Prozesses stellte auch die positiv voreingestellte Zeitung z.B. die Kosten als erheblichen Nachteil dar.
Im lokalen Amtsblättchen wurden nicht viel über das Thema berichtet. Die zwei Veranstaltungen von Fraktionen wurden jeweils von diesen dargestellt und wir als Elternvertreter konnten im Rahmen des Fördervereins Informationen veröffentlichen.
Über die Medienresonanz wurde die örtliche Öffentlichkeit regelmäßig über das Thema informiert.
V. Direkte Zielgruppenresonanz
Wir als Elternvertreter hielten engen Kontakt zu der Zeitung, die unserer Position aufgeschlossen war. Zu dem anderen Medium, das das Thema ausdrücklich positiv darstellte und kommentierte, bestand kein direkter Kontakt.
Zu den Eltern hatten wir sehr viel Kontakt. Da es ein sehr kleiner Ort ist und wir in verschiedensten Funktionen aktiv sind lief sehr viel Austausch in informellen Gesprächen. Von den Eltern erfuhren wir große Unterstützung und Wertschätzung für unsere Aktivitäten. Obwohl die Mehrzahl der Eltern eine passive Menge blieb, meldeten sich im Laufe des Prozesses zahlreiche Eltern und beteiligten sich an den öffentlichen Terminen der Fraktionen und des Gemeinderats.
Mit der Schulleitung hielten wir kontinuierlich engen Kontakt. Da im Laufe des Prozesses die Schulleitung wechselte, war es schwer, durchgehend eine Position zu halten. Letztlich war es ratsam für die Schule sich nach einer ersten Stellungnahme aus der Diskussion herauszuhalten, da sie nicht unabhängig von der Verwaltung ist.
Mit der Verwaltung und dem Bürgermeister kamen wir bei dem Treffen aller Beteiligten in direkten Kontakt. Der Umgang war freundlich und recht offen.
Die Gemeinderäte lernten wir ebenfalls durch diesen Prozess kennen und sie uns. Der Umgang lief weitgehend freundlich und fair.
Die Anwohner des Schulgeländes griffen das Thema selbständig auf und ergriffen eigene Maßnahmen. Wir vertraten dieselbe Position.
Die Vertreter des privaten Trägervereins fühlten sich von uns stark provoziert und angegriffen. Sie haben jedoch nie den konstruktiven, offenen Austausch mit uns oder der Schule gesucht, sondern nur mit der Verwaltung Kontakt gehalten. Selbst auf Nachfragen unsererseits kam keine Antwort. Ein engerer Kontakt zu ihnen hätte den ganzen Prozess sicher konfliktloser ablaufen lassen und eventuell sogar die Entscheidung beeinflusst.
Die Eltern der privaten Schule und des Trägervereins haben angeblich im Laufe des Prozesses unangenehme Erlebnisse im Ort gehabt. Sofern das auf unser Verhalten zurückzuführen war, haben wir uns dafür entschuldigt. Es blieb jedoch ein klammes Gefühl, da wir niemanden persönlich verletzen wollten. Es ging uns um die Sache und nicht um die Menschen, die wir nicht auf unserem Campus haben wollten.
VI. Beziehungen, Reputation und die Entscheidung
Wir haben im Laufe der Kampagne sehr gute Beziehungen zu den Medien, zu den Gemeinderäten, zur Verwaltung und dem Bürgermeister aufgebaut. Die Beziehung zur Schulleitung war bereits vorher einwandfrei – trotz eines Personalwechsels mitten im Prozess.
Wir als neue Elternvertreter hatten durch dieses Projekt einen sehr intensiven Start mit „unseren“ Eltern, von denen wir sehr viel sehr positives Feedback erhielten.
Die Beziehung zu den Vertretern der privaten Schule ist naturgemäß nicht sonderlich gut – sie gehören jedoch auch nicht zu den für uns relevanten Zielgruppen.
Die Entscheidung fiel für uns aus – die Schule wurde abwiesen. Mit zwölf Stimmen gegen eine Ansiedlung, einer Enthaltung und acht Stimmen dafür fiel die Entscheidung relativ eindeutig. Für die Ansiedlung stimmte u.a. die Fraktion, mit der es im Vorfeld die emotional angespannte Diskussion gab. In welchem Maße und konkret welchen Gemeinderat oder welche Gemeinderätin durch unsere Aktivitäten beeinflusst wurde, ist nicht nachzuhalten. Der Bürgermeister jedoch gab in seinem Jahresrückblick zu, den Widerstand der Eltern „unterschätzt zu haben“. Er hatte seine Meinung nach anfänglicher Zustimmung im Laufe des Prozesses geändert und letztlich gegen die Ansiedlung gestimmt – es fehle ihm an der nötigen breiten öffentlichen Unterstützung für eine solche Entscheidung, so sein Statement auf der entscheidenden Gemeinderatsitzung.
In der Gesamtbetrachtung der Angelegenheit stellt sich das Ergebnis für uns Elternvertreter positiv dar. Es gibt jedoch einige Punkte, die nicht optimal liefen und aus denen zu lernen ist: z.B. eine zu emotional geladene Debatte und eine zeitweilige Themenwahl, die als persönlich angreifend wahrgenommen werden konnte. Der Kontakt zum privaten Trägerverein wurde zwar gesucht, aber nicht gefunden – was in hohem Maße an der Gegenseite lag.
Alles in Allem eine sehr spannende Erfahrung!
In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern eine geruhsames, friedliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr 2010!
16 Dezember 2009
Neues Buch zum Thema, von BdP-Preisträgerin Kerstin Thummes: "Ist Kommunikation messbar?"
Ist Kommunikation messbar? - Bestellen Sie hier das Buch von Kerstin Thummes!
Die Rezension zum Buch finden Sie hier!
20 Oktober 2009
Call for Papers: Evaluation in der Wirtschaft AK-Frühjahrstagung DeGEval
Der Markt für Evaluation in der Wirtschaft
In der Wirtschaft ist Evaluation noch recht unbekannt und wird dort meist mit der Rechtfertigung von politischen Maßnahmen, insbesondere der Vergabe öffentlicher Mittel assoziiert. Dennoch wächst der Markt für Evaluationen in der Wirtschaft. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wollen privatwirtschaftliche Unternehmen die Effektivität und Effizienz ihrer Maßnahmen kennen, um ihre Ziele besser zu erreichen und Ausgaben zu legitimieren.
Der Markt für Evaluation in der Wirtschaft ist jedoch in zweierlei Hinsicht von Intransparenz geprägt. Zum einen gibt es eine Vielzahl von Angeboten, die als Evaluationsleistungen im Sinne des Verständnisses der DeGEval verstanden werden können, ohne jedoch als solche bezeichnet zu werden. Zum anderen gibt es eine Vielzahl von Anbietern von Evaluationen für Unternehmen, die aus unterschiedlichen Professionen und Disziplinen kommen und in einer Vielzahl von Verbänden engagiert sind.
Aufgrund dieser Heterogenität gibt es keinen umfassenden Überblick über den Evaluationsmarkt in der deutschen bzw. deutschsprachigen Wirtschaft. Diese Lücke soll durch einen Aufruf zum Einreichen von Beiträgen (Call for Papers) geschlossen werden. Die Ergebnisse werden auf der kommenden Frühjahrstagung des Arbeitskreises "Evaluation in der Wirtschaft" der DeGEval am 28. Mai 2010 präsentiert.
Call for Papers
Wir laden dazu ein, den Evaluationsmarkt in der Wirtschaft näher unter die Lupe zu nehmen. Verschiedenste Fragen stellen sich in diesem Zusammenhang:
- Welche einzelnen Evaluationsprojekte können als erfolgreiche, Nutzen bringende Fälle zur Anschauung dargestellt werden? Was lässt sich aus diesen Fallbeispielen lernen?
- Wer sind die Anbieter von Evaluation für die Wirtschaft in Deutschland, in Österreich, in der Schweiz? Welche Unternehmen lassen sich identifizieren? Wie lassen sie sich klassifizieren? Welchen fachlichen Hintergrund haben die Evaluierenden?
- Welche Umsätze werden mit Evaluation erzielt? Mit anderen Worten: Wie groß ist der Markt für Evaluation in Deutschland oder in Österreich oder der Schweiz? Welche Wachstumsperspektiven und Potenziale werden gesehen?
- Welche Evaluationsleistungen werden angeboten? Wie lassen sich diese klassifizieren? Welche Evaluationszwecke werden mit Evaluationen verfolgt?
- Wer sind die Kunden für Evaluationen? Um welche Art von Unternehmen handelt es sich (z. B. Größe, Branche)? In welchen Unternehmensteilen werden vorwiegend Evaluationen durchgeführt?
- Was sind Evaluationsgegenstände (z. B. Programme/Maßnahmen, Personal, Produkte, Unternehmenspolitiken/-strategien)?
- Welche Fragestellungen sollen durch die Evaluationen beantwortet werden?
- Welche Instrumente werden bei Evaluationen in der Wirtschaft eingesetzt? Unterscheiden sich diese von Instrumenten, die in anderen Evaluationsfeldern eingesetzt werden?
- Lassen sich Ausrichtungen auf bestimmte Evaluationsansätze/-modelle feststellen?
Bitte schicken Sie eine Zusammenfassung (max. 500 Wörter) Ihres geplanten Beitrags per E-Mail bis zum 19. März 2010 ein. Eine Jury wird über die Annahme der Beiträge entscheiden und Sie bis zum 16. April 2010 informieren. Die Beiträge sollen in einem Sammelband dokumentiert und veröffentlicht werden.
Einsendungen an:
Dr. Christiane Kerlen kerlen@iit-berlin.de
Dr. Sonja R. Kind kind@iit-berlin.de
Institut für Innovation und Technik in der VDI/VDE-IT
Steinplatz 1
10623 Berlin
19 Oktober 2009
Medienresonanzanalyse DO-IT-YOURSELF - Erstellung einer Pivot-Tabelle
Erstellung einer Pivot-Tabelle
Für die Erstellung einer Pivot-Tabelle brauchen Sie zunächst eine Datenbank. Eine Datenbank ist ein Tabellenblatt, in dem oben die Kriterien stehen, z.B. Medium, Datum, Medienform, Thema, Wertung. Jeder Artikel, den Sie eingeben, füllt eine Zeile. So sieht das dann aus:

Wenn Sie eine solche Datenbank erstellt haben und Ihre Artikel eingegeben haben, lassen Sie den Cursor irgendwo in der Datenbank stehen und klicken Sie im Menü "Daten" auf "PivotTable und PivotChart-Bericht". Es öffnet sich das folgende Menü:

Klicken Sie auf "Weiter". Excel bietet Ihnen einen Datenbereich an, der Ihre gesamte Datenbank umfasst (Nur, wenn Sie vorher den Cursor IN der Datenbank stehen hatten).
Sie klicken auf "Fertig stellen" und es öffnet sich ein neues Registerblatt mit einer "leeren" Pivot-Tabelle. Wenn Sie den Cursor in diese weiße Tabelle stellen, erscheint an der Seite die "PivtotTable-Feldliste" mit allen Spaltenüberschriften, die Sie in der Datenbank angelegt haben.

Es gibt in der Tabelle ein Seitenfeld, ein Zeilenfeld, ein Spaltenfeld und ein Datenfeld. Ziehen Sie jetzt das Feld "Medium" aus der Feldliste in den Datenbereich ("Datenfelder hierher ziehen")! Anschließend ziehen Sie das Feld "Thema" links in den Zeilenfeld-Bereich.
Dann sollte die Tabelle so aussehen:

Herzlichen Glückwunsch! Sie haben Ihre erste eigene Pivot-Tabelle erstellt!
Es ist ein sehr flexibles Tool von Excel, mit dem Sie am besten Erfahrungen machen, indem Sie einfach ein bisschen mit den Feldern "herumspielen".
Mehr Infos zu dem Verfahren:
- Besson, Nanette. Medienresonanzanalyse DO-IT-YOURSELF. Dr. Besson Fachverlag Edingen-Neckarhausen 2005. Diese Version ist für Office 2000 und 2003. Eine Ausgabe für Office 2007 wird dies Jahr noch veröffentlicht!
- Workshop am 10.11.2008 in Heidelberg bei oeffentlichkeitsarbeit.de
- Für Individualschulungen bitte direkt an mich wenden!
15 Oktober 2009
Über den PR-Zaun geschaut... Evaluation in Deutschland
Ist das nicht toll!? Und erstaunlich. Wie zufrieden doch die Kommunikatoren mit sich selbst sind... Und das sage ich nicht ohne Selbstkritik. Ich habe schon während der Recherchen zu meiner Dissertation mit einem halben Auge wahrgenommen, dass es da "noch was" gibt - aber ich war ehrlich gesagt bisher immer zu beschäftigt, mich wirklich mal zu informieren. Nun denn. Jetzt hatte ich mal Zeit, jetzt sind wir institutionelles Mitglied und waren auf der Tagung. Ich bin sogar im Arbeitskreis für Evaluation in der Wirtschaft. Und habe denen dort berichtet aus unserer kleinen Welt, die von Werbeäquivalenzwerten, Clippings und Medienresonanzanalysen dominiert wird. Und von vielen mehr oder weniger erfolgreichen Ansätzen, den Wertbeitrag von Kommunikation zu belegen. Sie waren erstaunt!
Nächsten Mai gibt es die Frühjahrstagung des Arbeitskreises. Wer Interesse hat an einer Mitwirkung oder Teilnahme: Ich werde den Call for Papers hier veröffentlichen, sobald er fertig ist. Eventuell hat jemand aus der Wirtschaft auch Lust und wäre bereit, als Gastgeber für die Tagung zu wirken??? Dann bitte eine kurze Mail an mich besson@pr-evaluation.de !
Ich bin jedenfalls sehr gespannt und werde mich nun dieser Welt öffnen, um zu lernen und mich auszutauschen. Denn man muß ja das Rad nicht immer neu erfinden. Also in Zukunft mehr an dieser Stelle. Zunächst hier die Website der DeGEval: http://www.degeval.de/ und hier gibt es einen "Leitfaden für die Evaluation in der Wirtschaft"




